OptoNet MASTER+ Signet

Firmenbingo

Bei jeder Mastertour spielen die Teilnehmer Firmenbingo, um sich auf die nächste Tour vorzubereiten. Dabei ziehen sie Fotos von Produkten unserer Partnerfirmen, die zur nächsten Mastertour eingeladen sind, recherchieren diese im Internet und schreiben einen kurzen Blogartikel über das Produkt und das dazugehörige Unternehmen. Wer das Firmenbingo richtig und schnell löst, bekommt Punkte auf sein Konto gutgeschrieben:

1. Platz: 20 Punkte
2. Platz: 18 Punkte
3. Platz: 16 Punkte

4. Platz: 13 Punkte
5. Platz: 12 Punkte
6. Platz: 11 Punkte

15. Platz: 2 Punkte

JenLab GmbH – Femtosekunden-Lasertechnologie

Abb. 1: Chromosomenanalyse (MM-FISH-Verfahren)

In der dritten Runde des diesjährigen Firmenbingos habe ich nebenstehendes Bild gezogen. Wie dem Text und der Abbildung zu entnehmen ist, handelt es sich bei dem gesuchten Verfahren um einen zytogenetischen Test, der insbesondere in der Pränatal- und Karzinomdiagnostik Anwendung findet. Vereinfacht gesagt geht es um eine Chromosomenanalyse, durch welche zum Beispiel frühzeitig Erbkrankheiten und Behinderungen des noch ungeborenen Babys aufgedeckt werden können, indem speziell nach Chromosomenveränderungen gesucht wird. Des Weiteren kann im Kindesalter nach Chromosomenumlagerungen (z.B. bei Leukämieerkrankungen) gesucht werden. Zur Anwendung kommt hierbei die sogenannte Multiphoton Multicolor FISH – Methode, eine relativ neue Methode der 3D-Bildgebung von spezifischen Regionen der DNA in einer Metaphase. FISH steht dabei für die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung. Demnach verwendet man Fluoreszenz-markierte DNA-Sonden, die spezifisch an gewisse DNA-Stellen auf den Chromosomen binden können, was eine simultane, differenzielle Darstellung mit verschiedenen Fluoreszenzfarbstoffen ermöglicht. Das Verfahren bietet zahlreiche Vorteile. Zum einen können mehrere FISH-Fluorophore gleichzeitig mit einer einzigen Anregungswellenlänge (im NIR-Bereich; fs-Pulse bei 780 und 800 nm) angeregt werden (siehe Abbildung), zum anderen wird eine hohe Eindringtiefe des Lichtes gewährleistet. Zur Anregung der Fluorophore (mittels Zweiphotonenanregung) kommen dabei ein frequenzverdoppelter, ultrakompakter 50 MHz – Faserlaser (mit 150 fs-Pulsen von 0,1 bis 8 mW mittlerer Leistung) sowie ein kompakter 80 MHz – Titan:Saphir-Laser zum Einsatz.

 

Abb. 2: JenLab GmbH

Das Unternehmen, welches sich mit dieser Thematik beschäftigt, ist die JenLab GmbH aus Jena. Sie bieten vorrangig Femtosekunden-Lasertechnologie für Medizin, Biotechnologie und die Zellbiologie. Anwendungen Ihrer Produkte liegen in der markierungsfreien Hautbildgebung (in-vivo-Histologie) zur Krebsfrüherkennung, der Bestimmung der Hautalterung, der Detektion von intrakorporalen Pharmazeutika (in-situ-Medikamentenüberwachung), der Tomographie-geführten Chirurgie sowie der Weltraummedizin. Weitere Produkte werden in den Bereichen der Mikroskop- und Endoskop-Technik für FLIM-Fluoreszenzaufnahmen, der Kryomikroskopie und der Nanochirurgie verwendet.

 

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Meisterwerke!

Wenn von Meisterwerken die Rede ist, denken manche vielleicht an Leonardo’s „Mona Lisa“ oder „Der Schrei“ von Edvard Munch. Hier im letzten Firmenbingo soll es aber um ein ganz anderes (technisches) Meisterwerk gehen, nämlich Transmissionsgitter von der Firma Gitterwerk GmbH in Jena.

Transmissionsgitter der Firma Gitterwerk GmbH

Diese sind nicht nur schön anzusehen, sondern weißen dank einer neuen Herstelltechnologie beste Gittereigenschaften wie eine hohe Beigungseffizienz von bis zu 99,5% auf. Durch die Fertigung auf einem Waver können größere Gitter bzw. größere Mengen bei gleichbleibend hoher Qualität gefertigt werden. Der besondere Fertigungsprozess erlaubt darüberhinaus auch das Erstellen kundenspezifischer Beugungsgitter. Anwendung finden die hochwertigen Gitter dank hoher Effizienz und der Eignung für High-Power-Lichtquellen vor allem bei Ultrakurzpulslasern.

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And the winner is …

Einer der wohl bekanntesten Satzanfänge mit dem vor allen Film-Enthusiasten etwas anfangen können. Aber nicht weit entfernt von der Oscar-Verleihung findet in San Francisco ein Pendant dazu statt, welche neue optische und photonische Produkte ehrt. Die Rede ist von den Prism Awards, die jedes Jahr auf der SPIE Photonics West verliehen werden.

Die Photonics Oscars, wie sie der Veranstalter liebevoll nennt, werden, wie das Original, in verschiedenen Disziplinen vergeben. In der Kategorie Lasers erhielt dieses Jahr eine Firma aus Hamburg den Preis. Es handelt sich dabei um die noch junge Class 5 Photonics GmbH. Hervorgegangen ist das Start-Up aus einer Forschungsgruppe des DESY, welche sich auf Hochleistungslaser spezialisiert hatte. Bei ersten erfolgreichen Demonstrationen Anfang der 2010er konnten Laser-Systeme mit einer Durchschnittsleistung von mehreren Watt präsentiert werden. Ermöglicht wurden diese Leistungen durch die Optical Parametric Chirped-pulse Amplification (kurz: OPCPA), welche seither zur Kernkompetenz des Unternehmens gehören. Die Vorteile von optischen Systemen mit dem OPCPA-Konzept liegen bei der Pulsdauer- und der -leistung. Da die Dauer der Pulse im Femtosekundenbereich liegt, haben sie nur wenige optische Zyklen und eine hohe spektrale Bandbreite. Dadurch können Objekte auf atomarer oder molekularer Ebene untersucht werden. Von der Starkfeldphysik bis hin zur Optogenetik finden die Produkte heute ihre Anwendung.

Diese ist eine beeindruckende Entwicklung, wenn man bedenkt, dass das erste Produkt 2014, also im Jahr der Firmengründung, auf dem Markt kam. Und seitdem hat sich die Produktpalette fast jährlich erweitert. Das neuste System, der SUPERNOVA OPCPA, ist auch deren leistungsstärkster Laser. Mit seinen Eigenschaften, wie z.B. Pulsdauern von weniger als 10 fs bis hin zu 900 fs, Leistungen von 30 W oder 100 W und Wellenlängen im IR-Bereich, konnte er auch die Jury der Prism Awards 2018 überzeugen, womit wir wieder am Anfang dieses Artikels stehen. Das entsprechende Siegerfoto ist in der unteren Abbildung zu sehen. Wenn dass mal keine glücklichen Gewinner sind.

Vertreter der Class 5 Photonics GmbH jubeln über ihren Prism Award 2018 in der Kategorie Lasers (von: www.photonicsprismaward.com)

Alle oben verwendeten Daten wurden entweder von der Firmenwebsite www.class5photonics.com oder von der Website der Preisverleihung www.photonicsprismaward.com entnommen.

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Confovis – kleine Rauheiten sichtbar machen

Wie winzig ein Cent Stück ist wissen die meisten vermutlich aus dem Alltag, spätestens wenn es an der Kasse wieder schnell gehen muss, verstecken sich diese kleinen Kupferbiester in den letzten Winkeln unserer Geldbörsen. Auch ein Haar ist mit durchschnittlich 50 Micrometer Durchmesser noch gerade so „fassbar“ für uns. Dass für Halbleiter- und Werkzeughersteller solche Maßstäbe nur ein Witz sind wird einem erst klar, wenn man sich vor Augen führt, dass auf unserem ein Cent Stück knapp 1,6 Milliarden Transistoren Platz finden.

Da nun kein Hersteller Transistoren auf europäischer Währung verbaut, stellt man als Grundplatte für Schaltkreise sogenannte Wafer her. Diese sind für die meisten Anwendungen idealerweise sehr eben, eine Oberflächenrauheit von einigen zehn Nanometern wäre schon fatal. Wie stellt man nun also sicher, dass der hergestellte Wafer nach der Politur eben genug ist und die Untersuchung unbeschadet übersteht?

Eine Lösung liefert die optische Messtechnik der Firma Confovis aus Jena.

Das 2009 gegründete Unternehmen setzt dabei auf die Methode des konfokalen Flächenscans, dabei werden nur Teile des Werkstücks beleuchtet – das minimiert optische Fehler und ermöglicht bei der anschließenden Aufsummierung der Einzelbilder hohe Kontraste. In Verbindung mit einer Einrichtung zur Fokusvariation ermöglicht das System Auflösungen bis zu 3 nm (Quelle: www.confovis.de , 16.10.2018) bei einer hohen Messgeschwindigkeit. Für seine Kunden bietet Confovis verschiedene Speziallösungen, z.B. zur Vermessung von Wafern und Werkzeugen. Besonders stolz ist die Firma auch auf ihre, im letzten Jahr erhaltene, ISO 9001:2015 Zertifizierung. Diese bescheinigt Confovis eine hohe Kunden- und Prozessorientierung und ist Voraussetzung für einen zuverlässigen Erstausrüster.

Wer sich selbst einen Überblick über die Firma verschaffen will, findet weitere Informationen unter www.confovis.de oder im Ernst-Ruska-Ring 11 in Jena.

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Das Leben und Walten der Tatjana

Das Motto dieser Firmenbingorunde? Teilnehmer statt Unternehmen! Die vorzustellende Person: Tatjana.

Tatjana

 

Tatjana, ein gebürtiges Ruhrpottkind, geboren und aufgewachsen in Hattingen bei Bochum. Schon in den ersten Jahren ihren recht jungen Lebens war Tatjana sehr tieraffin. Mit fünf Jahren begann sie das Voltigieren und zwei Jahre später das Reiten. Diesem Hobby geht sie auch heute noch gerne nach (wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt). Ihr Kindheitswunsch Tierärztin oder Biologin zu werden wandelte sich im Laufe der nächsten Jahre und nach ihrem Abitur entschied sie sich zu einem Bachelorstudium des Materialdesigns, Bionik und Photonik mit dem Schwerpunkt innovative Materialien in Lippstadt. Für ihren Master wollte sich Tatjana mehr auf die Materialwissenschaften fokussieren. Aufgrund der guten Reputation des Studienganges und des Rufs als schöne Studentenstadt, fiel Tatjana die Entscheidung in Jena Materialwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität zu studieren. Diesen Schritt hat sie bisher noch nicht bereut, denn ihr Studium bietet ihr viele Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche der Materialwissenschaften und zusätzlich dazu kann sie ihren eigenen Interessen im Studium durch die freie Kurswahl gut nachgehen. Ihre berufliche Wunschzukunft sieht sie im Bereich der Forschung und Entwicklung, wohin es dann genau geht weiß sie noch nicht aber sie ist für alles offen. Zum Master+ Programm ist Tatjana über Empfehlungen gekommen und hat besonders, abseits der sozialen Aspekte und der Mastertouren, an den verschiedenen Trainings (Teambuildingmaßnahmen, Assesment Center..) gefallen gefunden.

Neben all den geistlichen Tätigkeiten ist Tatjana der körperlichen Ertüchtigung nicht abgeneigt. Um ihren Körper zu stählen macht sie Strong- und Crossfit, aber sie tanzt auch und ist generell gerne draußen unterwegs.

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Festkörperlaser und mehr von LASOS

In der dritten Runde unseres Firmenbingos sind nun wieder Firmen vorzustellen und vorher anhand eines gezogenen Bauteils zu erkennen. Mein Bauteil war ein transluzenter grün-gelber Stab – ersten Vermutungen zufolge das aktive Medium eines Festkörperlasers. Tatsächlich handelt es sich um einen Yttrium-Aluminium-Granat-(YAG-)Kristall, der in der Anwendung als Festkörperlaser als Wirtskristall für eine oder mehrere optisch aktive Spezies dient.

Abb. 1: Nd:YAG-Laserkristalle (bjpcrystal.de)

Die optisch aktiven Spezies, mit denen der YAG-Kristall dotiert wird, bestimmen die emittierte Wellenlänge des Lasers, die erreichbare Energiedichte. Häufig werden Neodym (Abb. 1) oder Ytterbium verwendet, wodurch Infrarotlicht mit Wellenlängen von 1064 bzw. 1030 nm erreicht wird. Ein wesentlicher Vorteil von Lasern in diesem Wellenlängenbereich (und im sichtbaren Spektralbereich) ist die mögliche Strahlführung über Glasfasern. Weitere Dotanden können darüber hinaus den absorbierten Wellenlängenbereich für die optische Anregung des aktiven Mediums erweitern und dem Transfer der Anregungsenergie an das eigentliche Laser-Ion dienen.

LASOS Logo

Abb. 2: LASOS (lasos.com)

Ein Mitglied des OptoNets, das Festkörperlaser (als auch Gas- und Diodenlaser) mit Wellenlängen vom ultravioletten bis nah-infraroten Bereich für Forschungs- und Industrieanwendungen herstellt ist die LASOS Lasertechnik GmbH (Abb. 2). Die Firmenursprünge gehen auf die Produktion von Helium-Neon- und Argon-Ionen-Lasern durch Siemens in den 60er und 80er Jahren zurück, bis sich die Laserfertigung in den 90er Jahren trennte und seit 2000 unter dem jetzigen Firmennamen bekannt ist.

Besonders hervorzuheben ist die Anwendung der Laser in der konfokalen Mikroskopie, in der LASOS eine führende Position innehält. Bei der Laser-basierten konfokalen Mikroskopie wird Fluoreszenzstrahlung detektiert, zu deren Emission die Probe mithilfe des Lasers angeregt wird. Zusätzlich wird durch eine kleine konfokale Blende die Schärfentiefe soweit reduziert, dass ausschließlich Fluoreszenzstrahlung aus dem Fokuspunkt des Anregungspunkts detektiert wird. Durch die Bewegung des Fokuspunkts auf der Probe in allen drei Raumrichtungen können somit dreidimensionale Abbildungen erzeugt werden. LASOS bietet für diese Anwendung die schon seit längerer Zeit eingesetzten Argon-Ionen-Laser, aber auch Festkörperlaser an, die hinsichtlich ihrer Baugröße, Energiebedarf und Lebensdauer Vorteile bieten. Weitere Felder, in denen Produkte von LASOS Anwendung finden, sind u.a. die Spektroskopie und Holographie.

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Charismatisches Lächeln und Köpfchen

Bei der Person, die ich vorstellen darf, fällt als erstes das sehr charismatische und sympathische Lächeln à la Hugh Grant auf. Ich denke einige wissen schon, wem dieser Text gewidmet ist….
Für die, die es bereits wissen oder auch noch nicht erahnen können, gibt es noch einige sehr interessante Informationen.

Er kommt aus Callenberg, einem Dorf in der Nähe von Hohenstein Ernstthal (Sachsenring). Als Kind hatte er noch den Wunsch auf dem Richterstuhl zu sitzen. Dies hat sich aber im Laufe der Zeit etwas geändert. Die Wahl des Studiengangs fiel schließlich auf Physik. Da er mit seinem besten Kumpel, der in Erfurt an der Uni angenommen wurde, eine WG in Weimar gründen wollte, entschied er sich für den Studienort Jena.

Na kommt Ihr drauf?…Die Suche nach dem gesuchten Master+ Studie ist mittlerweile schon sehr weit eingeschränkt😊

Ihm gefällt am Physikstudium vor allem, dass es fordernd ist (was für Erfolgserlebnisse sorgt). Des Weiteren findet er es sehr familiär, da es sehr wenig Studenten gibt und deshalb die Professoren einen persönlich kennen. Außerdem ist es vielfältig, wodurch hoffentlich später eine große Auswahl an verschiedenen Arbeitsplätzen vorhanden ist.

Er hat sich für das Master+ Programm beworben, um einen Überblick als Physiker über die späteren Jobmöglichkeiten und Tätigkeitsfelder in den jeweiligen Firmen zu bekommen. Besonders gut gefallen ihm auch die Trainings.😊

Das Teambuilding-Training im Wald und das Kennenlernen so vieler neuer Leute ist als besonderes Highlight in Erinnerung geblieben.

Nach dem Studium möchte er sich auf alle Fälle in die freie Wirtschaft wagen. In welche Richtung das konkret geht, wird dann wohl die Stellenausschreibung zeigen. Der Wunschwohnort ist dabei nicht festgelegt. Wichtig ist dabei nur, dass es ihn in eine ländliche Gegend oder eine Vorstadt zieht unabhängig davon, wo der Arbeitsplatz ist.

Die vorgestellte Person ist auch bei den Freizeitaktivitäten sehr vielfältig und naturverbunden. Darunter fallen Bouldern, Wandern, Fahrradtouren und das Tanzen mit seiner Verlobten.

Na, kommt Ihr mittlerweile drauf um wen es geht?
Richtig, es geht um Kevin.

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Eine Spreewaldgurke im Klößeparadies

Let me introduce to you the greatest physician of all times: Arno!

Statt Firmenbingo geht es diesmal um Personenbingo der Masterplussies untereinander.

Anhand der unteren Bildhälfte musste ich den gesuchten Masterplussi erkennen…

Neben seiner übernatürlichen Beziehung zum Schaumstofffinger (woran ich die gesuchte Person beim Bingo erkannte) zeichnet sich Arno wohl über seinen Humor aus – wir kennen ihn alle. Den entwickelt man wohl als gebürtiger Spreewälder, weil‘s doch in Brandenburg sonst nichts gibt (Späßchen). Aber eigenen Angaben zufolge ist für ihn der Spreewald, genauer gesagt Lübben, nach wie vor seine Heimat. Er verbindet damit die ersten Freundschaften und auch seine Schulzeit. Dennoch entpuppt sich Jena wohl immer mehr zur „Wahlheimat“. Hierher kam der junge, unschuldige Arno bereits für das Bachelorstudium. Doch was verschlägt eine Spreewaldgurke schon ins Klößeparadies? Schenkt man seinen Aussagen Glauben liegt es wohl neben dem kleinstädtischen Großstadtcharme auch an Jenas internationalem Ansehen als „Opticvalley“ und dem familiären Klima an der Universität, das er gerne bis zum Ende des Masters genießen möchte.

Apropos Master – was uns alle verbindet ist ja bekanntlich das Master+ Programm. Diese Chance schätzt Arno auch sehr. Besonders mag er die Trainings, bei denen uns Herr Jahn immer wieder zu Höchstleistungen striezt. Ich fragte Arno ganz offen, welche/r Teilnehmer/in für ihn im Programm unentbehrlich sei. Ob die Antwort nur aus Diplomatie „Alle!“ lautete, überlasse ich gerne dem oder der Leser/in. Die Begründung klingt zumindest überzeugend – und das muss ein Physiker ja von Natur aus sein: „Wir sind eine Truppe mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten und trotzdem schaffen wir es uns selbst zu organisieren, Treffen zu veranstalten und gemeinsam die Probleme, die uns Herr Jahn absichtlich bereitet, zu lösen. All das ohne uns gegenseitig zu beschuldigen, auszustechen, zu streiten oder Ähnliches. Wir sehen uns alle als ein Team, wo jeder seine eigene wichtige Rolle hat.“ Und diese Aussage fand ich so schön und zutreffend, dass ich sie nicht nur sinngemäß wiedergeben möchte.

Arnos soziale Ader äußert sich aber nicht nur während der Trainings in einem blau-grünen Persönlichkeitstyp (der geschulte Masterplussi weiß was das heißt) – seine Freizeit verbringt er gerne mit verreisen, um Freunde zu treffen und zu entspannen. Zuletzt war er in Edinburgh, unter Anderem zum Whiskey trinken. Wer also eine Whiskeyempfehlung braucht, kann das Arno-Whiskey-Orakel gerne gegen ein kleines Entgelt befragen.

Für seine Zukunft wünscht sich Arno neben der beruflichen Zukunft in der medizinischen F&E, wo er neue Geräte für PatientInnen (mit)entwickeln möchte, ein – nach eigener Aussage – spießiges Leben mit eigenem Haus, Kindern und einen Job, den er jeden Tag gerne macht. Für seinen Alltag ist ihm außer Kaffee noch Zufriedenheit, Optimismus und Demut wichtig. Und wenn Arno mal was Unvernünftiges ausprobieren will, möchte er gerne selbst ein Flugzeug fliegen, wobei ein (geeigneter) Copilot seine bevorzugte Komplizenwahl wäre.

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Zwei Räder sind eins zu viel

In der zweiten Runde unseres Firmenbingos zog ich ein Foto eines Einrads – ein für die Mitglieder des OptoNets eher untypisches Produkt. Allerdings sollen in dieser Runde anstelle von Firmen die Teilnehmer des Master+-Programms gegenseitig vorgestellt werden. Mit dem Foto kann dann nur Felicitas gemeint sein, die gerne das gewöhnliche Zweirad zu Gunsten des Einrads im Keller stehen lässt.

Felicitas‘ Heimat ist Braunschweig. Diese hat sie für ihr Bachelorstudium in Optotechnik und Bildverarbeitung verlassen und ist nach Darmstadt gezogen. Nach ihrem Abschluss wurde in Darmstadt jedoch nicht der passende Masterstudiengang angeboten, da sich Felicitas besonders im Bereich der Optik weiterentwickeln wollte. Die Vertiefungsmöglichkeiten im Optikdesign und der Lasertechnik im Studiengang der Laser- und Optiktechnologien an der EAH in Jena weckten daher ihr Interesse und sie konnte sich auf einer Messe persönlich davon überzeugen, ihr Studium in Jena fortzusetzen. Das OptoNet war Felicitas bereits in Darmstadt nicht unbekannt, da einer ihrer Dozenten dieses beworben hatte. Neben dem Studienalltag sammelt Felicitas bereits bei einem Mitglied des OptoNets und Partner des Master+-Programms im Bereich des Optikdesigns Praxiserfahrungen: bei der Jabil Optics Germany GmbH, die wir bereits bei unserer ersten Mastertour im März besichtigen konnten.

An welcher Stelle passt nun aber das Einrad ins Bild? Ursprünglich fand Felicitas über ihre beste Freundin zu diesem Hobby. Beide lernten das Einradfahren in einem Kinderzirkus. Später gab Felicitas das Hobby selbst an Kinder weiter und brachte diesen das Fahren bei. Wenn sie neben ihren anderen Hobbys, wie der Fotografie, oder ihrer Reiselust genug Zeit findet, fährt sie einfach aus Spaß an der Sache (so wie andere Joggen gehen würden) und – sofern es aus Zeitgründen nicht unbedingt notwendig ist – kann auch der höhere Fahrkomfort der zweifach beräderten Variante Felicitas nicht zum Wechsel ihres Fortbewegungsmittels der Wahl bewegen.

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Jedes Schiff braucht einen Kapitän – Falsch! Einen Poolboy.

Für den einen oder anderen Kreuzfahrer ist dieser Titel nur schwer nachvollziehbar. Immerhin heißt es ja Kapitänsdinner und nicht Poolboy-Snack. Aber auch der Bademeister hat seine Funktion: für Ordnung im Pool zu sorgen, Badende in Not zu retten und ggf. noch gut auszusehen. Also eine durchaus rühmliche Tätigkeit, in dessen Rolle sich Paul bei einer teambildenden Maßnahme, wiederfand.

Sein bisheriger Werdegang ist eher wenig maritim. Aufgewachsen ist er in einem kleinen Dörfchen nahe Eisenberg. Nach der Schule zog es ihn für den Bachelor nach Zwickau, welches ihn aber nicht halten konnte. Denn seine Begeisterung für die Optik, nebenbei gesagt eines der besten Themengebieten diesseits und jenseits der sieben Weltmeere, war und ist in Jena besser aufgehoben. Die Stadt bietet bekanntermaßen die Möglichkeit in vielen optischen Themengebieten tätig zu werden und zum anderen befindet sie sich nahe seiner Heimat. Ein allzu logischer Schritt war daher das Masterstudium der Laser- und Optotechnologien an der EAH Jena. Das brachte ihn schlussendlich zum Master+-Programm und unserer Truppe einen Poolboy, welchen es bis dato bei keinem anderen Jahrgang gegeben hat.

Dem Stress vom Lernen entflieht er am liebsten Zuhause. Den Ausgleich findet er dann bei der Garten-Arbeit oder Aufgaben rund um Haus und Hof. Durch den Umzug nach Gera verliert dieses Hobby leider an Bedeutung und die Aktivitäten finden dann eher indoor statt. Als Objekte müssen jetzt PC und Möbel herhalten, an denen er herumwerkelt.

Nach dem Studium würde er am liebsten in dem Bereich der Forschung und Entwicklung oder in der Produktions- bzw. Prozessoptimierung arbeiten. Als Begründung nannte er mir sein starkes Interesse in der Nanotechnik bzw. Nano/Mikrooptik. Zu dem habe diese Branche unendlich großes Potential und mit der geeigneten Kombination von Material und Strukturierungsvorgängen könne man mehrere Messtechniken revolutionieren.

Eher bescheiden fallen da seine Wünsche für die Zukunft aus: Keine weltweite Karriere, sondern einen Job nahe der Heimat. Sowie die Hoffnung, dass er sein Studium problemlos abschließen könne. Ein Traum den wohl jeder Student gerne realisieren würde.

An dieser Stelle möchte ich mit meinen Worten über Paul aufhören und stattdessen einfach nur sein Lebensmotto zitieren, so dass sich ein jeder selbst sein Bild von Paul machen kann. „Just do it!“

PS: Falls sich einer das Motto nicht so richtig vorstellen kann: inszeniert durch Shia LaBeouf, komme es am besten zum Tragen.

Um das Personenbingo abzurunden, gibt es auch noch ein Bild von Paul: am Beckenrand, in kurzer Hose und T-Shirt.

 

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