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Hellma Materials GmbH

Im heutigen Firmenbingo habe ich dieses schöne Bild gezogen, hinter dem sich das Unternehmen Hellma verbirgt. Das 1922 gegründete Unternehmen hat sich unter anderem einen Namen durch seine außergewöhnliche Qualität in der Herstellung von Produkten aus Glas, Quarzglas und optischen Kristallen gemacht. Hellma vertreibt aber nicht nur Einzelprodukte, sondern auch Baugruppen und Komplettlösungen für optische Anwendungen im Bereich der Photonik und Analytik.

Die Hellma-Gruppe besitzt drei Fertigungsstätten in Deutschland und eine in den USA. Hinzu kommen noch einige Vertriebstochtergesellschaften in Europa und den USA. Am Standort Jena beschäftigt sich Hellma mit zwei Schwerpunktbereichen. Die Hellma Optik GmbH ist spezialisiert auf die Herstellung von Planoptiken sowie torischen und zylindrischen Optiken, die in der Lasertechnologie und in Bereichen der Photonik und Optikindustrie Anwendung finden.

Das im Firmenbingo gezogene Bild bezieht sich aber auf den zweiten Hellma Standort in Jena, Hellma Materials GmbH, welcher 2010 gegründet wurde. Die über 70 Mitarbeiter beschäftigen sich vorrangig mit der Herstellung hochwertiger synthetischer Kristalle, die unter anderem Anwendung in der Mikrolithographie, der Optik und Lasertechnik finden. In der Abbildung sind Bariumfluoridkristalle zu sehen. Durch ihre hohe Transmission im VIS und IR-Bereich finden sie breitgefächerte Anwendungen für Licht- und Wärmestrahlung. Desweiteren werden in Jena auch Kalziumfluoridkristalle (für Mikrolithographieoptiken), Laserkristalle und Kristalle zur Strahlungsdetektion hergestellt.

Die Herstellung hochreiner Kristalle oder welcher, die gezielt mit Dotierungen versehen sind, können prinzipiell über drei verschiedene Wege stattfinden: der Züchtung aus der Schmelze, aus der Gasphase oder aus der Lösung. Die wohl einfachste Variante ist die Herstellung aus der Lösung, die häufig bei Salzen angewandt wird. Dabei wird die Substanz im Lösungsmittel gelöst. Das Kristallwachstum wird anschließend durch Verdunsten des Lösungsmittels oder Temperaturänderung angeregt.  Die in der Technik verbreitetste Methode ist die Kristallherstellung aus der Schmelze. Hierbei gibt es viele verschiedene Varianten, grundsätzlich ist es aber so, dass die Schmelze durch das langsame Abkühlen kristallisiert. Hierbei kann es bei Verfahren in einem Tiegel zu Verschmutzungen der Schmelze durch Tiegelmaterialien und somit des Kristalls kommen. Diese Gefahr besteht bei tiegelfreien Methoden nicht.

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