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Die LDT Jena – der Laser im Mittelpunkt

In der ersten Runde des Firmenbingos darf ich die LDT Laser Display Technology GmbH vorstellen, eine Tochter der Rheinmetall Defence Electronics GmbH mit Sitz in Jena. Die LDT ist auf die Entwicklung von Systemen in der Optoelektronik, Sensorik und Lasertechnik spezialisiert. Von den Qualitäten zweier ihrer Produkte durften wir uns bereits auf unserer zweiten Mastertour persönlich überzeugen: Laserprojektoren, die z. B. in Flugsimulationen eingesetzt werden, sowie eine laserbasierte Weißlichtquelle.

Die Laserprojektoren der LDT decken einen größeren Farbraum als konventionelle Projektoren ab und können insbesondere untere Graustufen getreu wiedergeben, was z. B. für Nachtszenen wichtig ist. Wegen hohen Kontrast und Schärfen der erzeugten Bilder sind die Laserprojektoren insbesondere für Flugsimulationen sehr attraktiv, Abbildung 1. Die Bilder werden auf einer Kuppel projiziert, die einen Nachbau des entsprechenden Cockpits umgibt. Um die gesamte Kuppel abzudecken, sind in der Regel mehrere Projektoren benötigt, deren Einzelbilder miteinander synchronisiert werden. Dadurch entsteht ein Gesamtbild ohne sichtbare „Bildnähte“ an den Stellen, an denen sich die Einzelbilder überlappen. Die Bilderzeugung selbst funktioniert durch ein schnelles Rastern der einzelnen Bildzeilen durch einen Laser-Punkt. Der Strahl wird hierzu durch ein Spiegelsystem über die Projektionsfläche geleitet. Die Bewegung des Laser-Punkts muss dabei so schnell sein, dass das menschliche Auge die Bewegung des Lasers nicht mehr registrieren kann. Neben dem Einsatz in Flugsimulatoren werden die Laserprojektoren der LDT auch in Planetarien eingesetzt; unteranderem in Jena.

Abbildung 1: Schematische Darstellung der Projektionsfläche im Flugsimulator (www.ldt-jena.de/projektionstechnologie.html).

Als zweites wurde während der Mastertour bei der LDT eine laserbasierte Weißlichtquelle vorgestellt. Weißes Laserlicht mag zunächst widersprüchlich erscheinen, da mit Laserlicht normalerweise eine hohe Monochromasie verbunden wird – eine Eigenschaft, die weißes Licht grundsätzlich nicht haben kann. Stattdessen werden aber in der Weißlichtquelle der LDT mehrere Laserstrahlenbündel diskreter Wellenlängen durch einen keramischen Konverter umgewandelt, sodass weißes Licht hoher Intensität erzeugt wird. Dieser Umwandlungsprozess funktioniert durch Anregung des Konverters durch die Laserstrahlung und anschließende Emission von weißem Licht. Die Lichtfarbe des Weißlichts kann durch den verwendeten Konverter bestimmt werden. Die Technik wird z. B. für Scheinwerfer mit hoher Leuchtkraft und Reichweite eingesetzt; im Automobilbereich, oder aber als Such- und Landescheinwerfer.

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Ein Kommentar zu Die LDT Jena – der Laser im Mittelpunkt

  1. Master Plus Master Plus sagt:

    Lieber Sönke, da hast Du gut aufgepasst! Und ein bisschen Glück beim Ziehen schadet ja auch nie:)

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