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MASTER+ stellt sich vor

Wer sind eigentlich die Gesichter hinter MASTER+? Heute lassen wir einmal den aktuellen Jahrgang 2017 zu Wort kommen, indem die Teilnehmer sich in kleinen Steckbriefen gegenseitig vorstellen:

Los gehts mit Alexandra, die von Kristina präsentiert wird:

Master+ Bingo mal anders: Anstelle einer Firma möchte ich euch heute eine Master+ Teilnehmerin in Form einer Job-Kontaktanzeige vorstellen:

Ich, 27 Jahre jung, blond, weiblich suche Stelle als Projektleiterin im Optiksektor in Thüringen.

Ich verfüge über diverse Qualifikationen, wie Allgemeine Hochschulreife, Berufsausbildung zur Augenoptikerin sowie ein abgeschlossenes Bachelor-Studium im Fach Augenoptik/Optometrie. Zurzeit studiere ich Laser- und Optotechnologien in Jena und strebe den Abschluss Master of Engineering an. Obwohl ich in Rottweil, Baden-Württemberg geboren wurde habe ich mein Herz an das grüne Herz Deutschlands verloren und möchte meine berufliche Karriere in Thüringen starten. Aufgrund meines großen Interesses für Laser und Optik und meines Organisationstalents möchte ich im Projektmanagement in der Lasermaterialbearbeitung oder Optiktechnologie tätig werden.
In meiner Freizeit treffe ich mich gern mit Freunden, fahre Snowboard und höre Hip Hop.

Wenn du mich näher kennlernen willst, dann melde dich bei mir!

 

Unser zweiter Kandidat: Stefan (von Alexandra interviewt)

Nach unserer Mastertour bei Docter Optics ging es in die zweite Runde des Firmenbingos. Dieses Mal nicht mit der Beschreibung einer Thüringer Firma der Optikbranche sondern mit einer kleinen Beschreibung zu einem der diesjährigen Teilnehmer des Master+ Programms von Optonet.

Die Person, welche ich gezogen habe, kommt aus Ahlen im schönen NRW und hat bereits während des Physikleistungskurs entschieden Physiker zu werden. In seiner Kindheit wollte er allerdings noch Astronaut werden, was bedingt durch seine Körpergröße jedoch etwas schwierig werden könnte. Diese kommt ihm allerdings sehr in seiner Freizeit zugute, denn als aktives Mitglied und Schiedsrichter bei der Science City Jena kann er so jeden Basketball lässig in den Korb legen und unbeabsichtigte oder beabsichtigte Fouls mit erhöhter Rundumsicht direkt zurechtzuweisen. Aktiv ist er außerdem noch beim Hörsaalkino, wo er ab dem Wintersemester seine Führungskompetenzen als Vorsitzender erproben kann. Dann kommt ihm das Führungskräftetraining von OptoNet Ende September ja gerade gelegen 😉

Für das MASTER+ Programm hat er sich vor allem entschieden, um die umliegenden Firmen und die Praxis passend zum theoretischen Unialltag kennenzulernen. Er kann sich gut vorstellen nach dem Master in Jena zu bleiben, ist jedoch auch nicht von einem Auslandsaufenthalt abgeneigt. Gerne würde er etwas zum Wohle der Menschheit beitragen und das Leben angenehmer machen.

 

Hier kommt unser Menschenfreund Yves (… den Robert analysiert hat)

Yves geht davon aus, dass kein Mensch perfekt ist, jeder hat seine Fehler, das ist eine normale menschliche Eigenschaft. Das bedeutet für ihn aber auch, wenn jemand einen Fehler macht, muss er damit auch leben können und dazu stehen. Ursprünglich wollte er Jura studieren, ging aber davon aus, dass man im schlimmsten Fall jemanden verteidigen muss, von dem man weiß, dass er schuldig und ein schlechter Mensch ist. Dies konnte er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren und entschied sich deshalb für ein Chemiestudium.
Man könnte ihn kurz und bündig als Philanthrop beschreiben. Das bedeutet, vordergründig steht für ihn nicht sein eigner Vorteil, sondern das Wohl der Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das äußert sich in seinen hervorragenden Eigenschaften als Gastgeber, sowie seiner offen und toleranten Art gegenüber allen Menschen, auch jenen die ihm vorher vollkommen fremd waren.
Darüber hinaus ist er sehr gewissenhaft in seinem Handeln, jedoch macht er sich auch übertrieben viele Gedanken über jede seiner Entscheidungen, ob diese funktionieren oder nicht und trifft diese, aus diesem Grund nur sehr ungern. Man könnte also Entscheidungsschwäche als eine zweite Charaktereigenschaft von ihm angeben. Folglich lässt er sich auch durch Tricks relativ leicht beeinflussen. Diese Charaktereigenschaften wurden nicht durch ihn, sondern durch seine zwei WG-Mitbewohner beschrieben.


Wandern, Fahrrad fahren, Fußball, Modellbau und Zeichnen gehört alles zu seinen Hobbies. Dabei kommt es ihm weniger auf das Hobby an sich an, sondern eher darauf, dass es mit anderen Menschen gemacht wird. Viele unterschiedliche Sprachen wecken sein Interesse. Deshalb überlegt er nach seinem Master vielleicht noch einen zweiten Master in Frankreich zu machen. Die Gebiete der Nanochemie oder Polymerchemie faszinieren ihn am meisten. In naher Zukunft wäre ein fortschriftliches, innovatives und umweltfreundliches Unternehmen sein Traumarbeitgeber.

Ein Trommelwirbel für Nicolas, den Großen (von Isabelle ausgequetscht)

Zur letzten Mastertour befanden sich beim Firmenbingo keine Objekte in den Kugeln, sondern andere Wegbestreiter auf unserem Master+-Werdegang. Den darin enthaltenen Charakter zu beschreiben stellte eine größere Herausforderung dar, als einen fachlichen Bericht über physikalisch-optische Bauteile zu schreiben. Auch wenn wir bereits das ein oder andere Training oder ein paar Firmenbesuche gemeinsam verbracht hatten, fiel auf, dass man bisher nicht allzu viel von den anderen weiß.

Nico beim eleganten Flipchart-Beschreiben

Nach ausgiebiger Recherche fand ich heraus, dass es Nico vor etwa fünf Jahren aus Fulda in das schöne Jena verschlagen hat. Nachdem er zwei Semester Biotechnologie belegte, fiel ihm auf, dass er damit nicht auf dem Weg ist, den er einschlagen möchte. Mit dem Studiengang Scientific Instrumentation hingegen fand er genau das was er suchte und begann nach seinem Bachelor auch den Master. Da ihm die Stadt und die Umgebung so gut gefällt, interessiert er sich auch für die Industrie, die sich um Jena herum so umfangreich aufgebaut hat. Dies und das Angebot der Softskill-Trainings, welche das Master+ Programm anbietet, brachte ihn dazu sich um einen Platz in unserer kleinen Gruppe zu bewerben.
Wenn er gerade nicht an der Uni sitzt, mit uns Brücken baut oder ein Assessment Center durchspielt, dann verbringt er seine Zeit gerne draußen. Neben Sport, Angeln, Fischen, Wandern und Radfahren lebt er auch gerne sein handwerkliches Können aus und trifft sich oft mit Freunden.

Hier eine kleine Geschichte über Christopher, aufgeschrieben von Stefan

Bei der Sommeredition des Firmenbingos mussten wieder Kugeln gezogen werden, in denen Abbildungen zu finden waren, um Wen oder Was es geht. Auf den ersten Blick wurde direkt klar, dass es sich um eine grinsende Person mit einem Cap und Rucksack handelt. Nach wenig- beziehungsweise keinem -Nachdenken wurde mir sofort klar, dass es sich um Christopher aus dem aktuellen Optonet Master+ Jahrgang handelt. Durch gutes Schlussfolgern ergab sich, dass sich hinter diesem Namen Chris versteckt.

Chris und sein Signature-Look

Chris lernte ich bereits im Bewerbungsgespräch für MASTER + kennen, wo wir uns gemeinsam mit Armin präsentierten. Er war auch der Garant dafür, dass diese Kennlernrunde zu einem guten Gespräch mit lockerer Stimmung wurde. Ich erzählte von meinem Bachelor in Cottbus und er stieg sofort ein, dass er ja aus der Nähe von Frankfurt Oder kam und eröffnete somit eine offene Gesprächsrunde.

Zum Interview für diesen Bericht ergab es sich, dass ein Übereck Interview geführt wurde: in einer Bar in der Wagnergasse trafen wir beide uns mit Kristina vom MASTER+, die von Chris interviewt wurde. Das Interview von Kristina führte Chris souverän, ohne vorformulierte Fragen und konnte sich zudem die Antworten merken – ich war beeindruckt.

So startete ich das Interview, nachdem Chris die Fragen ausgegangen waren mit dem vorformulierten Eisbrecher: „Wie war das nochmal du kommst aus der Nähe von Frankfurt, Oder?“ Da er diesen Witz bestimmt schon hundertmal in seinem Leben gehört hatte, überging er diesen und antwortete, dass er nur aus der relativen Nähe von Frankfurt an der Oder kommt. Genauer aus der Kleinstadt Lawitz an der polnischen Grenze direkt südlich von Eisenhüttenstadt.

Von dort verschlug es ihn für sein Studium ins schöne Jena. Da er als Kind Pilot werden wollte, aber nicht Luft und Raumfahrttechnik studieren wollte, hat er nach eigenen Angaben nach etwas „ähnlich neuem und innovativem“ gesucht.  So kam er nach Jena, wo er an der Fachhochschule den Bachelor in Laser und Optotechnologien abschloss und so seinem Ziel „etwas krasses mit Lasern oder ein Laserschwert zu bauen“ näherkam. Dass er ein erfolgsversprechender Student ist, war auch schon damals offensichtlich, so wurde ihm ein Deutschland Stipendium zuteil. Der Master in Laser und Optotechnologien kam für ihn allerdings nicht in Frage, da er stattdessen zur Abbe School of Photonics, einem Exzellenzcluster an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wechselte, um dort Photonics im Master zu studieren. Der Umstieg von einem deutschsprachigen auf einen englischsprachigen Studiengang und auf Mitstudierende aus aller Welt fiel ihm dank seiner offenen und einladenden Art nicht schwer.

Wenn er seinen Masterabschluss erreicht hat, will Chris in die Forschung und Entwicklung – die Führungsaufgaben überlässt er gerne den Anderen. Besonders interessiert er sich für Optikdesign, was man ihm auch bei der Mastertour zu Docter Optics anmerkte. Zu dem Thema hatte er bereits mehrere Vorlesungen bei einem ehemaligen Zeiss Optikdesigner belegt.

In diesem Job wären Präzision und Geschwindigkeit durchaus vorteilhaft- auf einer sportlichen Ebene besitzt er diese durchaus. Seit seinem 8 Lebensjahr ist er im Tae-Kwon-Do aktiv und Träger des schwarzen Gürtels. Er ist in der Wettkampforientierten WF (World Taekwondo) aktiv. Diese hieß bis neulich noch WTF (World Taekwondo Federation) wurde allerdings umbenannt, nachdem das Internet auf die Abkürzung aufmerksam wurde.

Ob er in Jena bleibt hält er sich offen, das hängt auch von der Familie ab. Bis dahin ist aber noch viel Zeit um anderen unbeliebte Vortragsthemen zuzuschustern. Ich sag nur Brexit. Und natürlich wartet er, wie alle anderen, noch gespannt auf den Vortrag über Döner!

Hier haben wir einen rätselhaften Kandidaten, verschlüsselt von Milena

In dieser Runde des Firmenbingos werden nicht wie üblich Firmen Vorgestellt, sondern die einzelnen Teilnehmer des diesjährigen Master+ Jahrgangs. Jeder Teilnehmer hat nach dem Losverfahren eine Glückskugel mit dem Foto eines Kandidaten gezogen, welcher vorgestellt werden soll. Daraufhin musste mein Kandidat mir eine Reihe von Interviewfragen beantworten.
Mein Kandidat fühlt sich in Jena sehr wohl. Er schätz vor allen die vielen Grünflächen, die vielen verschiedenen Leuten aus unterschiedlichen Kulturen und das Bier. Über Jena sagt er selber „Jena hat für mich die richtige Stadtgröße. Nicht zu groß und nicht zu klein.“ Das war auch der entscheidende Grund, warum er sich für Jena als Studienort entschieden hat. Aufgewachsen ist er ein einem idyllischen Weinstädtchen, mit 30.000 Einwohnern. Dieses liegt etwa 13 km von seiner Geburtsstadt entfernt. In dieser bekannten Stadt ist die älteste Universität Deutschlands ansässig. Außerdem besitzt sie einen sehr schönen historischen Stadtkern und zieht somit Wissenschaftler und Besucher aus der ganzen Welt an.
Nach der Schule absolvierte mein Kandidat zunächst eine Ausbildung. Hierbei haben ihn vor allen die Abwechslung und das Zusammenspiel zwischen Verkauf mit dazugehörigen Kundenkontakt und den handwerklichen Tätigkeiten in der Werkstatt beeindruckt. Nach dem darauf anschließenden Grundstudium entschied er sich jedoch für einen Wechsel des Studiengangs, da er eine technischere Fachrichtung bevorzugt um mehr Hintergrundwissen über die physikalische Optik zu erhalten.
Auf die Frage was ihn an Lasern fasziniert antwortete er direkt mit einer gekonnten Gegenfrage: Was fasziniert nicht an Lasern? Vor allen beeindrucken ihn die vielen Anwendungsmöglichkeiten des Lasers und das der Laser aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken ist. Außerdem findet er, dass wir ohne den Laser nicht auf dem technologischen Stand wären, auf den wir uns heute befinden. Für sein Leben nach dem Studium ist er noch sehr unentschlossen und weiß derzeitig nicht in welche Richtung es ihn Arbeitstechnisch ziehen wird.
Wenn er sich nicht gerade mit Lasern beschäftig ist er privat sehr draufgängerisch und fährt in seiner Freizeit sehr gerne Motorrad. Was ihm noch fehlt wäre ein Paragliding Sprung. Auch beim Reisen mag er es gerne sehr ausgefallen. So zeltete er für fünf Wochen in Namibia. Bei seinen zweiwöchigen Aufenthalt in Shenzhen in China erlitt er einen kleinen Kulturschock.

Und hier noch ein Kandidat aus der Kategorie „Wer bin ich?“ von Lorenz

Es war wieder soweit: Eine Mastertour neigte sich dem Ende zu. Gesättigt vom hervorragenden Essen und vertieft in anregende Gespräche mit den Firmenvertretern, wurde es Zeit für die nächste Runde Firmenbingo. Jedoch mit neuen Regeln. In den „Kugeln der Weisheit“ befanden sich nicht wie beim letzten Mal technische Bauteile sondern Bilder von Mitgliedern unseres Jahrganges.
Mein Kandidat musste mir eine Vielzahl an kniffligen Interview-Fragen beantworten.
Vielleicht schafft es ja der ein oder andere die interviewte Person zu erraten. Also los geht’s: „Wer bin ich?“
Gebürtig kommt mein Kandidat nicht aus dem wunderschönen Jena. Sondern aus einer der ältesten Städte Deutschlands. Erst vor ein paar Jahren feierte diese Stadt ihr 2000-jähriges Jubiläum. Nach dem Beginn des Studiums entschied sich mein Kandidat das Fach zu wechseln und lieber etwas praxisorientierteres zu studieren. Eine gute Wahl?
Auf jeden Fall!
Mein Kandidat ist der Natur sehr verbunden. Sie liebt die Berge, das wandern und vor Allem die Nähe zu der Saale. Ist das vielleicht eine unterschwellige Liebe zu dem Fluss aus der Heimatstadt? Wer weiß. Um sich mal vom Unialltag zu erholen rennt sie über das Feld und tritt gegen das runde Leder. Schon seit Jahren verfolgt sie dieses Hobby und ist sich sicher: Wenn sie bei Schlag den Raab gegen Stefan antreten müsste, im Fußball hätte er keine Chance! Ist das ein Zeichen von Übermut? Ganz im Gegenteil, mein Kandidat ist ein ruhiger und besonnener Mensch. Ganz nach dem Vorbild – Philipp Lahm. Trotz des hohen Sport-Pensums unterliegt mein Kandidat den alltäglichen Sünden: Die Frage: „Wenn Du ein Lebensmittel wärst: Welches wäre es?“
quittiert mein Kandidat mit einem Schmunzeln und der Antwort „Schokolade. Die ist für jeden etwas besonderes und ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag.“ Da kann man erstmal nicht widersprechen.

Na? Wisst ihr es schon? Nein? Dann geht’s weiter.
Den Satz „Ohne Facebook wäre die Welt . . . ?“ ergänzt mein Kandidat mit den Worten: „Nicht anders da ich noch nie Facebook hatte. Ich pflege lieber den persönlichen Kontakt mit wenigen Menschen, als einen unpersönlichen Kontakt mit vielen Menschen.“ Den persönlichen und direkten Kontakt den Er/Sie zu pflegen vermag, spiegelt sich auch im Umgang mit dem eigenen quitsche Teddybär wieder. Trotz langem Gebrauch wurde er immer wieder geflickt und repariert. Nicht einfach ersetzt. Doch leider musste er beim Umzug nach Jena im Elternhaus zurückbleiben und bewacht da das Bett und freut sich
bestimmt auf die Rückkehr des Besitzers. Wenn Ihr jetzt denkt, dass alles auf so eine liebevolle Zuwendung trifft dann kann ich euch nur sagen: Dem ist nicht so. Denn wenn in einigen Jahren endlich das Laserschwert erfunden und für Jedermann im Baumarkt erhältlich ist, wird Er/Sie als erstes damit die im Garten wuchernde Hecke zurecht stutzen. Nun „Wer bin ich?“

Vorhang auf für Lorenz, ganz unverschlüsselt vorgestellt von Lysander

Er stammt aus Tuttlingen im Süden Baden-Württembergs und fand den Weg aus seiner überschaubaren Kleinstadt zu einer Großstadt wie Jena einzig durch die Wahl seines Studiums. Anders als andere, durchblätterte er den Studienkatalog und fand in der Rubrik Optik den Studiengang seiner Wahl „Laser- und Optotechnologie“. Mit einem Bachelor in der Tasche bestreitet er bislang sein zweites Mastersemester. Sein favorisiertes Modul ist die Technische Optik, da ihm das Zeichnen Freude bereitet. Hingegen gehört Qualitätsmanagement nicht zu seinen bevorzugten Modulen. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums strebt er einen typischen Bürojob im Bereich des Optikdesigns oder als Optikgeräteentwickler an, jedoch nicht im Bereich Lasertechnik. Neben dem Studium arbeitet er als studentische Hilfskraft auf Kosten seiner Freizeit. Manchmal vermisst er die Semesterferien. Nichts desto trotz entspannt er gerne am Abend bei einem kühlen Jenaer Schellenbier und gutem klassischen Rock mit Freunden. Hobbys und Sport kommen auch nicht zu kurz. So ist er vielseitig interessiert und engagiert und organisiert einen Sportkurs im Völkerball, spielt Tischtennis und geht Klettern. Auch Kochen und Fotografieren gehören zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Er ist ein großer Fan der Marvel-Reihe und kürt den Film „Deadpool“ zu seinem Lieblingsfilm. Er ist sehr aufgeschlossen, kommunikativ und redegewandt. Es fällt nicht schwer sich mit ihm in ein gutes Gespräch zu vertiefen oder eine angeregte Diskussion zu führen.

Unsere glorreiche Gloria wurde von Armin ausgehorcht

Ein Gespräch mit der Materialwissenschaftlerin Gloria über Ihre Heimat, die Anhänglichkeit ihrer Familie, den Spaß an Klavierkonzerten, den Vorteilen des Master+ Programmes und die Frage: „Was würdest du mit 1 Mio. € anfangen…“.

Wo wurdest du geboren bzw. wo bist du aufgewachsen?

Geboren und aufgewachsen bin ich in Westsachsen, ganz genau genommen Gersdorf. Das ist ein 4500-Seelenort, in dem wohl noch die spannendsten “Attraktionen” eine Brauerei, ein Freibad und eine relativ hübsche Kirche sind.

Was schätzt du an deiner Heimat und was an Jena? Warum hast du dich für Jena als deinen Studienort entschieden?

Entsprechend kann man sich dort sehr an viel Natur, der vollkommenen Abwesenheit von Anonymität und der, für ein Kind, gefühlt endlosen Weite von Wiese, Wald und Feldern erfreuen. Da ich mich so im ländlichen Idyll doch recht wohl fühle, kam für mich ein Umzug in eine richtige Großstadt nicht in Frage. Jena schätze ich sehr für sein Kleinstadtflair. Dass man fußläufig binnen einer halben Stunde alles in der Innenstadt erreicht und genau so schnell auch ins bergige Umland gelangt, find ich klasse. Ganz im Gegensatz zu meinem Heimatort ist Jena noch dazu eine ziemlich junge Stadt, sehr angenehm. Darüber hinaus gibt’s in Deutschland nicht so viele Städte, wo man Materialwissenschaften mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt studieren kann. Dabei fiele mir nur Kiel noch ein. Dagegen hat aber meine Familie protestiert – wir sind da familienintern ein recht anhänglicher Haufen.

Was hat dich dazu bewogen dich zum Studium der Materialwissenschaften zu entschieden?

Zur Materialwissenschaft bin ich gekommen, da ich etwas möglichst Vielseitiges im naturwissenschaftlichen Bereich studieren wollte, mit dem man sich noch nicht so auf eine bestimmte Branche einschießt. Dass man sich in dieser Nische, insbesondere an der FSU, in familiärer Atmosphäre wiederfindet, wusste ich zur Studienwahl noch nicht. Rückblickend betrachtet wertet das den Studiengang in meinen Augen aber auch auf.

Hast du bereits eine andere Ausbildung gemacht? Hattest du evtl. andere Pläne vor deinem Bachelorstudium statt der Materialwissenschaften?

Zur Entscheidungsfindung kam’s bei mir erst kurz vor Ende des Abis, weil ich noch ziemlich lang davon ausgegangen bin, was Musikalisches zu studieren. Ich habe da in meiner Kindheit/Jugend einfach viel Zeit in eine klassische Klavier- und Gesangsausbildung investiert, hatte auch ziemlich viel Spaß an Konzerten und Wettbewerben – um da aber im Studium Schritt zu halten, wäre super viel Fleiß erforderlich gewesen und hinterher ist die Jobsituation trotzdem nicht die Entspannteste. Dementsprechend habe ich mich dann doch für etwas “Vernünftiges” entschieden, wo ich meine “anderen Begabungen” einbringen konnte. So hobbymäßig ist mir die Musik natürlich erhalten geblieben, wobei ich das nicht mehr halb so auslebe wie früher. Aktuell geht es nicht übers Singen im Chor und gelegentliches nur-so-für-mich-Klavierspielen hinaus – woran ich vielleicht mal etwas ändern sollte. Ein richtig “besonderes Hobby” habe ich aber nicht wirklich. Nur eben die Klassiker: Freunde treffen, Wandern, Lesen, hin und wieder mal unnötig lange E-Mails schreiben…

Welchen Ort würdest du gerne einmal bereisen bzw. hast du bereits einen besonderen Ort bereist? Wirst du diesen Reisewunsch evtl. nach deinem Master erfüllen?

Die Reisephase in meinem Leben steht noch aus. Derzeit mache ich mir Gedanken, wie ich ein bisschen Internationalität in die Masterarbeit mit einbauen kann, sympathisiere aktuell stark mit Irland. Danach steht für mich schon mit ziemlicher Gewissheit Promovieren auf dem Zettel. Jena ist zwar schön und gut, wird mich für diesen Lebensabschnitt wohl aber nicht halten. Da möchte ich dann versuchen, ein bisschen herumzukommen. Nach Nordamerika und Fernost zieht es mich nicht unbedingt, aber sonst bin ich da sehr offen und interessiert.

Mir ist bekannt, dass du auf der diesjährigen 91. Glastechnischen Tagung in Weimar einen englischsprachigen Vortrag gehalten hast.  Hat es dir gefallen einen Vortrag in einer anderen Sprache zu halten?

Mir gefällt das Internationale am wissenschaftlichen Umfeld – also englische Vorträge sind vollkommen okay und ich gehe davon aus, dass man da mit der Zeit auch noch etwas entspannter wird.

Warum hattest du dich beim Master+ Programm beworben?

Meine Teilnahme am Master-Programm beruht in der Hauptsache auf Neugierde. Also Kalkulationen, mir da Kontakte fürs spätere Berufsleben zu knüpfen, waren da null im Spiel. Dafür weiß ich einfach noch zu wenig, in welche Richtung es mich konkret verschlagen wird. Der Gedanke war bei mir viel mehr der, einfach mal das Angebot wahrzunehmen, einen Blick auf die Optikindustrie in und um Jena zu werfen und darüber dann vielleicht ein bisschen weiter auszuloten, wo es mich hinzieht oder eben auch nicht. Darüber hinaus fand ich das Konzept, Exkursionen mit Soft-Skill-Kursen zu verbinden interessant und es schadet ja auch nicht, mal ein paar neue Gesichter kennen zu lernen.

Und nun zu meiner letzten Frage: Was wolltest du immer schon mal gerne machen bzw. ausprobieren?

Was ich schon immer gerne mal machen würde? Ich find solche Fragen immer unglaublich schwierig. Fast so schlimm wie: „Was würdest du mit 1 Mio. € anfangen…“. Ich würde auf so eine Frage richtig gerne mal spontan etwas total Verblüffendes und Tiefgründiges antworten können. Hat bislang leider nie geklappt. Eigentlich halte ich mich für einen kreativen Menschen, aber an solchen Fragen scheitert’s immer.

Jetzt lernen wir Kristina kennen (aus Christophers Augen)

Vom ruhigen Dorfleben in die spannende High-Tech Industrie
Am Tag unseres Interviews: Ohje, Kristina ist gerade an mir vorbeigelaufen. Der erste Eindruck (von der Seite) zeigt eine offene und freundliche junge Frau. Schnell hinterher und so tun, als ob nichts gewesen ist. Nach dem Erlebnis gehen wir irgendwo rein und setzen uns erstmal, damit ich mich beruhige. Apropo: Sie kommt aus einem ruhigen Dorf in Thüringen. „Keine Ahnung, was ich nach dem Abi machen soll“ war ihre Antwort auf die damaligen Zukunftspläne. Nach längerem Überlegen entschied sie sich für eine Ausbildung zur Augenoptikerin in der Heimat und legte damit den Grundstein ihrer Karriere. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung war die Arbeit jedoch nicht das, was sie sich darunter vorstellte – sie wollte studieren. Das Nächstliegende ist der Bachelor in Augenoptik. Nebenbei begann sie als Werkstudent beim Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (IZW) und schrieb dort dann auch ihre Bachelorarbeit. Sie meinte: „Ich habe keinen Plan, was ich machen könnte“. Allerdings sieht das hier nach etwas anderem aus. Sie hat sehr wohl einen Plan und hat eine genaue Vorstellung, wie wir alle wahrscheinlich: Schnell mit dem Studium fertig werden und viel Geld verdienen.


Was dann wie eine Planänderung aussieht, entpuppt sich als eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Interessengebiet: Der Master in Laser- und Optotechnologien (LOT). Jeder glaubt mir aufs Wort, wenn ich sage: Die Optotechnologien sind und werden immer bedeutender. Man stelle sich vor, es gäbe Laserschwerter. Kein Wunder, dass die Hälfte von uns MASTER+Studenten LOT studiert.
Übrigens: Kristina spielt gerne Karten. Diese legt sie wohl überlegt aus, um ein Teil der heutigen High-Tech Industrie zu werden.

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Der neue Jahrgang ist gestartet!

Auch 2017 gibt MASTER+ wieder Vollgas. Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 18 Studierenden werden wir auch in diesem Jahr die Thüringer Photonikbranche erkunden. Unser aktueller Jahrgang besteht aus einer bunten Mischung von Studienfächern, darunter Laser- und optotechnologien, Physik, Materialwissenschaften, Photonics und Scientific Instrumentation. 12 Monate lang werden unsere Teilnehmer die OptoNet-Mitgliedsunternehmen live und in Farbe kennen lernen, in Karrieretrainings ihre Soft Skills schulen und so die besten Voraussetzungen für einen Berufsstart in der Photonik schaffen.

 

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The final Countdown: die letzte Mastertour »Lasertechnik & Biometrik«

Irgendwann hat alles ein Ende, auch der Mastertour Marathon 2016. Zu unserer letzten Veranstaltung ließen wir uns nicht lumpen und bereiteten den 15 Teilnehmern ein imposantes Finale. Das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw) öffnete seine Türen und zeigte uns, was man mit Lasern alles anstellen kann. Die komplizierte Verbindung von Glas und Metall durften wir mit Schutzbrillen im Minions-Look verfolgen und im SLM® Labor bestaunten wir feinste Strukturen vom Gebiss bis zum schiefen Turm von Pisa, die additiv gefertigt wurden. Als Highlight wurde der MASTER+ Firmenbingopokal von allen Seiten mit Röntgenstrahlen durchleuchtet und offenbarte uns sein Innerstes.

Im Anschluss daran begaben wir uns investigativ auf die Suche nach Fingerabdrücken. Die Biometrikspezialisten der JENETRIC GmbH fangen diese bis ins kleinste Detail mit ihrem Sensor LIVETOUCH quattro ein und genügen mit ihrer Technologie selbst den hohen Ansprüchen des FBI. An den Ausstellungsmodellen konnte sich jeder einmal im Abrollen und Handauflegen ausprobieren und die Eigenheiten seiner Papillaren begutachten.

Zum gemütlichen Abschluss ging es dann ins Grünowski, wo unsere Firmenvertreter individuellen Fragen Rede und Antwort standen.

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DIE NEUE BEWERBUNGSRUNDE LÄUFT

Wenn Sie sich neben Ihrem Studium gern Praxisluft um die Nase wehen lassen, sind Sie bei uns genau richtig! Werden Sie Teil unseres neuen MASTER+ Jahrgangs 2017 und entdecken Sie mit einem starken Netzwerk im Rücken die hervorragenden Zukunftsaussichten in der Thüringer Photonikbranche. Bewerbungsschluss ist der 11. November 2016  – zu den Zulassungsvoraussetzungen und zur Bewerbung geht es hier entlang.

 

Tokio

 

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Ein Sommer mit MASTER+

Mittlerweile ist die Sonnenbräune nur noch ein verblassender Schatten und der kühle Herbst weht uns entgegen. Zeit, noch einmal auf unseren ereignisreichen Sommer zurück zu blicken. Denn im Gegensatz zu manch anderem Südseeurlauber war MASTER+ in heimischen Gefilden unterwegs: zu unserer Mastertour »Optikdesign und Qualitätssicherung« standen das Kompetenzzentrum Qualität von Carl Zeiss sowie Jabil Optics auf dem Reiseplan. Bei Letzterem wurden wir im Demoraum in Virtual Reality Welten entführt und konnten unsere Venen mit einem speziellen Diagnosegerät beim Pumpen beobachten. Kolleg*innen aus dem Optik- sowie Mechanikdesign berichteten von aktuellen Projekten des Unternehmens und zeichneten am Beispiel eines Barcodescanners die gesamte Entwicklungschiene eines Produkts von der ersten Idee bis zur Endversion nach.
Im Qualitätszentrum zeigte uns Holger Dietz, wie Produkte von allen Ecken und Enden vermessen und nach DIN Normen geprüft werden. Hier kommt es nicht selten vor, dass ein OP-Tisch simuliert kilometerweit über eine Huckelpiste fährt, danach in der Wüste übernachtet und am Ende meterweit vom LKW fällt. Neben diesen unsanften Testverfahren fanden wir hier aber auch hochpräzise Messsysteme, deren Messleistung ihresgleichen sucht.


Das war aber noch längst nicht alles, denn ein paar Wochen später waren wir erneut auf Tour, diesmal in Göschwitz. Hier öffneten uns Göpel electronic und Optics Balzers Jena zur Mastertour »Messen und Beschichten« die Türen. Beim Testprofi Göpel jagten wir den Fehlerteufel, der sich bei der Bestückung von Leiterplatten einschleicht und mit den Inspektionssystemen des Unternehmens gnadenlos aufgespürt wird. Mit den Beschichtungsexperten von Optics Balzers waren wir danach auf Marsmission. Dort werden unter anderem optische Filter hergestellt, die mit dem Sentinel-Programm auf dem Weg durchs All sind.

Damit uns bei diesen geballten Informationen die Köpfe nicht allzu heiß liefen, legten wir als belohnende Abkühlung eine Paddelrunde auf der Saale ein. Hier konnten wir uns erfolgreich vor dem Untergang bewahren, denn mit den prächtig ausgereiften soft skills aus dem Team- und Führingstraining gab es an Bord weder Streit um die Kapitänsrolle noch um die des Smutje.

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Heiß, heißer, Docter

Es geht heiß her bei Docter Optics: in der Tochterfirma DOC holen die Mitarbeiter bei tropischen Temperaturen Glasrohlinge aus der Schmelzwanne und prüfen dabei gleich, ob sich ein Luftbläschen im Glas verfangen hat. In der Riesenwanne werden täglich 10 Tonnen Glas verarbeitet, die später als Linsen in Autoscheinwerfern oder abbildenden Optiken zum Einsatz kommen. Gar nicht ins Schwitzen kamen die Kollegen aus dem Optikdesign, die unseren MASTER+ Teilnehmern zur Mastertour »Beleuchtungstechnik« erklärten, wie eine optimale Straßenausleuchtung erreicht wird und man mit Raytracing komplizierte Strahlengänge simuliert. Nebenbei erfuhren wir, dass Licht immer den Weg der Faulheit geht und um schwarze Löcher einen Bogen macht. Besonders stolz waren wir auf den MASTER+ Alumni Christoph, der nach seinem Studium der Materialwissenschaft jetzt bei Docter Optics fest angestellt ist und dort die Glasschmelze betreut. Dahingeschmolzen sind wir am Ende unserer Tour nur noch bei kulinarischen Genüssen zum gemeinsamen Abendessen, bei dem weiter heiß diskutiert wurde.

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MASTER+ goes Reinraum

Zu Ehren unserer zweiten Mastertour 2016 zum Thema »Lasertechnologien« haben sich die MASTER+ Teilnehmer extra in Schale geworfen und ihr Outfit gegen weiße Kittel und Barettäubchen (Fachbegriff) getauscht. Denn in den Reinräumen der Laser Imaging Systems GmbH werden Leiterplatten mit feinen Strukturen belichtet, auf welchen ein Haar dick wie ein Baumstamm daherkäme und sich besser nicht darauf verewigen sollte. Die Spezialität der Tochterfirma des israelischen Orbotech Konzerns ist das sogenannte Direct Imaging, die Direktbelichtung von Leiterplatten, die zum Beispiel in Smartphones eingesetzt werden.

Nachdem wir unsere Kittel wieder abgelegt hatten, ging es direkt weiter zur LASOS GmbH, die im Technologiepark Jena21 angesiedelt ist. Hier wurde uns die gesamte Produktpalette vom Helium-Neon- über Festkörper-Laser bishin zu Diodenlasermodulen vorgestellt. Zwei junge Mitarbeiter, die ihr Physikstudium ebenfalls in Jena absolvierten, berichteten uns, wie sie das Green-Problem lösen und den Strahl von Laserdioden stabil halten. LASOS ist der einzige Gaslaserhersteller Europas und die Produkte finden unter anderem Anwendung in der Raman Spektroskopie, Holographie und der Biophotonik.

Zahlreiche Firmenvertreter kamen auch am Ende des Tages mit zum gemeinsamen Abendessen, um übrig gebliebene Fragen zu diskutieren. Unsere »Glücksfee« Sven Pinkert von der LIS wählte treffsicher die Firmenbingokugeln für unsere Teilnehmer aus, die sich nun bis Ende Mai eingehend mit den Mitgliedsunternehmen des OptoNet und deren Produkten auseinander setzen dürfen.

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Mastertour Moderne Optiktechnologien

Besselstrahl, sphärische Aberration und Wellenfrontsensor: diese Worte klingen wie Musik in den Ohren des Optikfans. Davon hatten wir am vergangenen Freitag ganze 16 im Gepäck und besuchten im Rahmen unserer ersten Mastertour 2016 zum Thema »Moderne Optiktechnologien« den MASTER+ Pionier asphericon. Schon die Solarpanels auf dem Dach und der Fuhrpark mit 6 Elektroautos zeigt dem Gast, dass man hier ein modernes und fortschrittliches Unternehmen vor sich hat. Dieser Eindruck wird auch nicht geschmälert, wenn man der Leiterin des Optikdesigns Dr. Ulrike Fuchs begegnet, die mit Begeisterung von der Neuentwicklung der asphericon GmbH berichtet. Neben Asphären, Axicons und vielen anderen Dingen mit »A« bietet das Unternehmen den sogenannten »SPA Beam Expander« zur Strahlaufweitung an. Die fünf Module des Sets können je nach gusto kombiniert werden und sind so eine weltweit einzigartige Möglichkeit zur präzisen Fokussierung.

Doch nicht nur Asphären standen im Mittelpunkt unserer Tour: die Präzisionsoptik Gera GmbH stellte sich als Fertiger von optischen Komponenten nach spezifischen Kundenanforderungen vor. Eine Spezialität ist hier die Mikrostrukturierung von Oberflächen mittels Mikrolithografie, wie zum Beispiel für beleuchtbare Strichplatten oder Skalen für Mikroskope. Besonders stolz waren wir, dass unser MASTER+ Alumni Tobias aus dem Jahrgang 2013 diesmal als Firmenvertreter der POG mit an Bord war und seinen Nachfolgern die Techniologien des Unternehmens präsentierte. Auch die ORAFOL Fresnel Optics GmbH war in Form ihres Entwicklungsleiters Sebastian Erbes vertreten. Er erhellte das Publikum mit einem Fachvortrag zu Flächenlichtleitern für Beleuchtungsanwendungen, die im Firmensitz Apolda entwickelt werden. Auf deren Bauteile werden spezielle Raster im Siebdruckverfahren aufgebracht, so dass das Licht besonders homogen verteilt wird.

Nach den Firmenpräsentationen hatten die ebenfalls anwesenden Firmenvertreter von Zeiss, Sypro Optics, Optics Balzers Jena, Jenetric und Docter Optics die Gelegenheit, sich sowohl untereinander als auch mit den 16 Masterstudierenden des MASTER+ Programms auzutauschen. Beim anschließenden Abendessen in der Noll wurde dies mit kulinarischer Untermalung rege fortgesetzt.

Die nächste Mastertour findet am 22. April 2016 unter dem Motto »Lasertechnologien« statt und wird uns nach Göschwitz führen.

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Wir starten mit 13 Industriepartnern ins neue Jahr

Nach dem Bewerbungsmarathon für den neuen MASTER+ Jahrgang 2016 stehen nun nicht nur unsere Teilnehmer fest, sondern auch die Partnerunternehmen, die uns im nächsten Jahr begleiten werden. 13 Mitglieder aus dem OpoNet werden den MASTER+lern die Türen ihrer Hightech Unternehmen öffnen, gemeinsam an Projekten arbeiten und unsere Studierenden an ihrem Know-how teilhaben lassen. Unter den Partnern sind sowohl MASTER+ Veteranen der ersten Stunde als auch neu dazugewonnene Unternehmen, wie der Optikfertiger Hellma Optik, das Startup Jenetric und die Laserspezialisten LIS und LASOS. Ab Januar 2016 stehen fünf gemeinsame Mastertouren zu den Partnernfirmen auf dem Programm, die jeweils unter einem fachlichen Schwerpunkt stehen. Von der Optikfertigung über Sensorik und Lasertechnik bis hin zu optischen Schichten – kein photonisches Interesse bleibt unerfüllt. Hier haben unsere Teilnehmer auch ausreichend Gelegenheit, die Firmenvertreter fachlich zu löchern, die Mitarbeiter kennenzulernen und sich einen Überblick über ihre beruflichen Einstiegsmöglichkeiten zu verschaffen.  Wir freuen uns schon auf die nächste spannende MASTER+ Runde!

 

asphericon GmbH | Docter Optics SE | Göpel electronic GmbH |

Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH | Hellma Optik GmbH |

Jenetric GmbH | Laser Imaging Systems GmbH & Co KG | LDT Laser Display Technology GmbH |

Lasos Lasertechnik GmbH | Optics Balzers Jena GmbH | Orafol Fresnel Optics GmbH |

POG Präzisionsoptik Gera GmbH | Sypro Optics GmbH

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Alte Hasen und Junge Wilde

Am letztenFreitag war es wie jedes Jahr im November soweit: die Alten Hasen im MASTER+ Business wurden nach einem aufregenden Jahr verabschiedet und von den MASTER+ Partnerunternehmen sowie zahlrechen Alumni in die Arbeitswelt entlassen. Jetzt stehen ihnen die Türen der Thüringer Photonikindustrie offen, denn es gab während des Programms reichlich Gelegenheit, Kontakte zu Firmen zu knüpfen und potenzielle Kollegen kennen zu lernen. Abgelöst wurden unsere Absolventen von den 17 Jungen Wilden des brandneuen Jahrgangs 2016, der ab Januar mit uns die Reise durchs MASTER+ Universum antritt. Gemeinsam werden sie zu fünf Mastertouren die Partnerunternehmen besuchen und zu fünf Karrieretrainings ihre persönlichen Kompetenzen aufpolieren.
Im gleichen Atemzug mit der Verabschiedung gab es noch ein Jubiläum zu feiern: MASTER+ ist stolze 5 Jahre alt geworden und zählt mittlerweile über 75 Absolventen. Wir freuen uns auf die nächsten 5!

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MASTER⁺…

…ist der Studienförderkreis optische Technologien von OptoNet. Jährlich erhalten maximal 18 Teilnehmer die Chance, studienbegleitend an diesem dreisemestrigen Programm teilzunehmen. Sie erhalten dadurch Zugang zu den Top-Unternehmen der Branche sowie exklusive Workshops & Trainings und erwerben damit eine optimale Startposition für ihre Karriere.
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Jahrgang 2017

Alexandra D. Armin B. Gloria K. Isabelle M. kristina Lea S. Lorenz W. lysander nicolas Scott S. Simon G. Stefan K.

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Dieses Projekt wird unterstützt von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen).
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