OptoNet MASTER+ Signet

Mastertouren

MASTERTOUREN sind Thementage mit Vorträgen und Diskussionen zu verschiedenen fachlichen Schwerpunkten, Unternehmensbesuchen und anschließendem Abendprogramm. Insgesamt sind 5 MASTERTOUREN mit folgenden Themen geplant:

  • Optiktechnologien
  • Lasertechnologien
  • Messtechnik und Sensorik
  • Industrielle Bildverarbeitung
  • Optische Schichten

Blendende Aussichten bei Docter Optics

Wer schon einmal in die USA gereist ist, kennt das Prozedere: neben einem netten Plausch mit dem Zollbeamten darf man seine Hände zwar nicht auf dem Walk of Fame, aber immerhin auf einem Fingerabdruckscanner verewigen. Wer hätte gedacht, dass die Optik, die sich in diesem Scanner verbirgt aus Neustadt an der Orla stammt? Dort sitzt der Optikdesigner Dr. Mozaffari an seinem Rechner bei der DOCTER OPTICS SE und klügelt den optimalen Strahlengang aus, um die Finger in jeder Einzelheit einzufangen. Die optischen Komponenten, die dazu nötig sind, werden mit einem speziellen Glaspressverfahren hergestellt, das wir uns bei der vierten Mastertour zum Thema »Beleuchtungstechnik« in der Produktion angeschaut haben.

Auch wer lieber mit dem Auto verreist, wird nicht an Docter Optics vorbei kommen – spätestens wenn es draußen dunkel wird. Denn der Marktführer auf dem Bereich der Automotive Beleuchtung sorgt dafür, dass man die Straße vor sich sieht, ohne dabei den entgegenkommenden Verkehr erblinden zu lassen. Docter Optics beliefert alle namhaften Scheinwerferhersteller dieser Welt mit Asphären und Freiformlinsen, die dann in den meisten Automarken zum Strahlen kommen.

Obwohl Laserscheinwerfer noch nicht zu seinen Geschäftsfeldern gehören, stellte uns der Geschäftsführer Dr. Jürgen Meyer im nächsten Programmpunkt sein Unternehmen, die LASOS Lasertechnik GmbH, vor. Die Mastertour-Veteranen entwickeln und produzieren für jeden Lasergeschmack etwas: Helium-Neon, Argon-Ionen, Festkörper oder Diodenlaser-Module. Wer eher an Konfiguratoren interessiert ist, ist bei der ORISA Software GmbH richtig. Zum Abschluss der Mastertour wurde uns das Unternehmen präsentiert, das seit 20 Jahren innovative Software für Produktkonfiguration, Variantenkonfiguration und Angebotserstellung entwickelt.

In sommerlicher Atmosphäre ließen wir den Tag in Neustadt ausklingen und bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten.

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Scharfe Strahlen zur Mastertour Lasertechnik

Unter dem Motto »Das schärfste Bild der Welt« starteten wir zu unserer dritten Mastertour bei der LDT Laser Display Technology GmbH. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Bilder und bewegte Inhalte in beeindruckender Schärfe und Farbintensität auf beliebige Flächen zu projezieren. So begaben wir uns im Demoraum in luftige Höhen, denn die Projektoren werden unter anderem in Flugsimulatoren und Planetarien eingesetzt. Eine absolute Premiere war der Besuch des Reinraums, zu dem wir uns in schicke Kittel und Hütchen mit passendem Schuhwerk hüllen durften. Hier stand uns das Innenleben des Projektors AVIOR offen und wir konnten den labyrinthischen Weg der verschiedenen Strahlen über diverse Linsen- und Spiegelsysteme verfolgen.
Auf unserer nächsten Station am Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw) lernten wir das breite Spektrum der Lasermaterialbearbeitung kennen. Besonders stolz waren wir auf den MASTER+Alumni Stefan, der jetzt am ifw arbeitet und uns sein Projekt zur Optimierung von Brennstoffzellen präsentierte. Darüber hinaus wurde uns die Laserstrahlschmelzanlage vorgestellt und wir konnten uns davon überzeugen, wie exakt Metalle, Glas und Kunststoffe beispielsweise mit einem Ultrakurzpulslaser bearbeitet werden.
Beim italienischen Abendessen zogen die MASTER+Teilnehmer diesmal die Firmenbingokugeln als Team, und wir warten nun gespannt auf die Ergebnisse der Anstrengung von zwei Gehirnen.

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Alles Poka Yoke bei Sypro und ZEISS!

Wenn man behauptet, bei der Sypro Optics GmbH wird „idiotensicher“ designt (das bedeutet nämlich der japanische Ausdruck poka yoke) hat man zwar recht, aber das ist noch längst nicht alles, was das Unternehmen zu bieten hat. Zu unserer MASTERTOUR „Optische Projektions- und Messtechnik“ konnten wir uns davon überzeugen, was mit einem ausgeklügelten Optikdesign alles machbar ist.

Diesmal berichtet unser Gastautor Michael, was wir auf der Tour erlebt haben:

„Letzte Woche Freitag war es wieder soweit. Im Rahmen des Master+ Programms besuchten wir die Sypro Optics und das Messzentrum der Carl-Zeiss -Jena GmbH.
Zuerst erklärte uns das Team von Sypro, wie ein Gerät erdacht und konzipiert wird. Dabei zeigten Sie uns im Speziellen die Aufgaben der Optikdesigner, Konstrukteure und der NPI’s (Arbeitsvorbereiter). Nach einer Führung durch die Produktionsräume und Messlabore erhielten wir anhand von ausgewählten Beispielen einen Einblick über die verschiedenen Geräte, die von Sypro entwickelt  und konstruiert wurden. Zu den vorgestellten Beispielen zählten u.a. die Kinectsteuerung der xbox der Firma Microsoft, das Galaxy Beam Smartphone mit integriertem Beamer von Samsung und die Cinemizer Brille von Zeiss.

Nach dieser imposanten Vorführung ging es eine Etage tiefer zu Zeiss. Im Messzentrum erfuhren wir interessante Informationen darüber, wie die Geräte, die von Zeiss entwickelt werden, auf Herz und Nieren geprüft werden. Von der Prüfung der Linsenoberfläche bis hin zum Dauerfunktionstest in einer Klimakammer oder der elektromagnetischen Störanfälligkeit erhielten wir viele Eindrücke. Auch die Vorführung eines Falltests, der zur Kontrolle von Verpackungen genutzt wird, war sehr „eindrucksfall“ (Der ist so schlecht, dass er einfach in den Text muss). Dabei wurde der Fall des Pakets aus einer Höhe von einem Meter simuliert. Die Vorgabe ist, dass der Inhalt der Verpackung ohne Funktionsschaden „überlebt“.

Zum Ausklang des Nachmittages trafen wir uns in der Ratszeise. Bei Schnitzel, Pasta und Bier kam es zur Auswertung des der ersten Runde im Firmenbingo mit dem anschliessenden Ziehen von neuen Bildern.“

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Die erste Mastertour 2014: Moderne Optiktechnologien

Diesmal wurde uns das Schreiben des Mastertourartikels sehr leicht gemacht, denn unser Master Florian hat in seinem Firmenbingoartikel den Besuch bei asphericon wunderbar zusammengefasst:

„Von überall zog es die Master in die asphericon GmbH – egal ob mit dem Auto, dem Bus, per Bahn oder zu Fuß.
Nach der Begrüßung durch unsere Projektleiterin Peggy, Herrn Dr. Schindler und Herrn Zschäbitz von asphericon ging es gleich los mit dem straffen Programm. Frau Dr. Fuchs führte uns ein in die spannende Welt der optischen Asphärentechnologie. Von einfachen Grundlagen und Anwendungsbeispielen entführte sie uns immer tiefer in den Kosmos von hochpräziser Mess- und Fertigungstechnik bishin zur Erzeugung mysteriöser Besselstrahlen mit Hilfe von Axikons. Durch keine der gestellten Fragen lies sie sich aus der Ruhe bringen. Und so konnte unser optischer Horizont um ein gutes Stück erweitert werden. Auch Herr Schubach von der Präzisionsoptik Gera GmbH vermittelte uns sein Wissen zur Mikrostrukturierung von Gläsern und was diese mit der „Entfernungsmessung“ von Hirschen zu tun hatte.
Damit es nicht nur bei “trockener” Theorie blieb, wurden wir erst mit Getränken erfrischt, bevor es dann in die heiligen Hallen von asphericon ging. Ausgestattet mit blauen Überschuhen wurden wir von Herrn Kiontke in die Fertigung mitgenomen. Er zeigte uns modernste Mess- und Fertigungstechnik, die hauptsächlich mit eigens entwickelten Programmen arbeiteten, um die hohen Standards an optischer Güte und Formabweichung zu realisieren. Von hochgenauen Interferometern, die die gesamten Oberfläche der optischen Bauelemente vermessen konnten, bishin zur Ionenbeschuss-Anlage zum Feinstpolieren von Linsen und Spiegel war alles vorhanden. Leider war die Zeit knapp, denn es gab an diesem Tag noch mehr zu sehen. So verabschiedeten wir uns und von der apshericon GmbH und brachen auf zu unserem zweiten Ziel des Tages: der Grintech GmbH in Jenas Innenstadt.“ – vielen Dank Florian!

Die Grintech GmbH stellt Mikrooptiken her, die sowohl in der Medizin in Endoskopen als auch in faseroptischen Baugruppen und der Sensorik ihre Anwendung finden. Der Clou der GRIN (Gradient Index)-Linse ist die kontinuierliche Brechzahländerung im Glas, die durch ein gemütliches Bad in einer Silberlösung erreicht wird. Die Belegschaft demonstrierte uns unter anderem, wie man unter dem Mikroskop die winzig kleinen Linsen verklebt, wie der Ionenaustausch von statten geht und die fertigen Linsen auf ihre optischen Eigenschaften hin geprüft werden. Auch die Firmenvertreter unserer Expertenrunde Joachim Ostermann von der LDT und Thomas Handke von der Sypro Optics GmbH wagten einen prüfenden Blick durch das stabförmige Rohmaterial der Linsen. Besonders stolz waren wir auf den MASTER+ Alumni Sven, der seit letztem Jahr bei Grintech seine Masterarbeit anfertigt und uns seinen Arbeitsplatz am Laser Scanning Mikroskop präsentierte.
Nachdem wir uns von Grintech verabschiedet hatten, warteten die „Glücksfeen“ von asphericon und der POG im „Roten Hirsch“ auf uns, um für unsere Teilnehmer mit glücklichem Händchen die Firmenbingo-Kugeln zu ziehen. Nun haben die Master bis zur nächsten Mastertour Zeit, um das abgebildete Produkt zu enträtseln und dazu einen Artikel auf den MASTER+ Blog zu stellen.

An dieser MASTERTOUR haben sich folgende Partnerfirmen beteiligt und wir freuen uns, Sie bei unserer naächsten Tour am 11. April wieder zu begrüßen:

asphericon GmbH

Grintech GmbNH

Präzisionsoptik Gera GmbH

Laser Display Technologies LDT

Sypro Optics GmbH

Docter Optics SE

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Seeing is believing

Man mag es kaum glauben, aber zu unserer vorletzten Mastertour „Industrielle Bildverarbeitung“ haben wir in die Zukunft gesehen: die MASTER+ Teilnehmer mit grauen Haaren, Bärten und Augenbrauen. Möglich machte diesen vorhersehenden Blick kein Wahrsager sondern eine spezielle Kamera der Allied Vision Technologies GmbH, bei der wir am 20. September zu Besuch waren. Allied Vision ist einer der führenden Hersteller von Digitalkameras für die industrielle und wissenschaftliche Bildverarbeitung, die kurz gesagt Maschinen zum Sehen verhelfen. Den überraschenden Effekt des vorzeitigen Alterns machte die Kamera möglich, weil hier in Stadtroda auch Geräte hergestellt werden, die außerhalb unseres „normalen“ sichtbaren Spektrums, zum Beispiel im Infrarot- oder Röntgenbereich, arbeiten. Neben einem Vortrag zur Wirkungsweise der Allied Vision Kameras, erlebten wir live, wie beim Modell Mako ganz kundenspezifische Anpassungen umgesetzt werden und wie im Unternehmen die Produktionsabläufe besonders effektiv gestaltet werden.

Als Gast war Frau Dr. Brückner des ebenfalls welweit führenden Unternehmens, der Vision & Control GmbH aus Suhl, eingeladen, die uns die anspruchsvolle Arbeit einer Optikentwicklerin näher brachte. Vision & Control entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige Komponenten für die industrielle Bildverarbeitung. Das Portfolio reicht dabei von intelligenten Kameras und Mehrkamerasystemen bis hin zu Hochleistungs-LED-Beleuchtungen und Präzisionsoptiken. Nach einer Führung durch die hochmoderne Fertigung inklusive Fußstulpen und Laborkitteln schlossen wir eine Diskussionsrunde zu Einstiegs- und Karriereaussichten bei Allied Vision und mittelständischen Unternehmen im Allgemeinen an, bei der brennende Fragen beantwortet wurden. Zum Abendessen bei Roulade und Klößen ging unser heiß begehrtes Firmenbingo in die finale Runde, das  schon einmal den Appetit auf unsere letzte Mastertour zum Thema „Optische Schichten“ anregte.

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Der Meter oder das Meter?

Manometer! Dass man bei einer Mastertour zum Thema Lasertechnologien über so grundlegende Sachen nachdenkt, hätten wir gar nicht gedacht. Für die SIOS Messtechnik GmbH ist das Meter aber ihr täglich Brot – vor allem in seinen kleinsten Abstufungen – denn hier wird in winzigsten Dimensionen gemessen, in denen ein Haar dick wie ein Baumstamm ist. Herr Grundschock berichtete in seinem Vortrag, dass in dem Ilmenauer Unternehmen laserinterferometrische Präzisionsmessgeräte entwickelt und hergestellt werden, die vom Winkel über Massen bis zum Druck alles bis zum letzten Nanometer bestimmen können. Diesjähriger Gastgeber war die Laser Imaging Systems GmbH, die neben einem riesigen Jena-Panorama im Konferenzraum noch einiges mehr zu bieten hat: sie ist Tochter eines weltweit agierenden und marktführenden Unternehmens für die Entwicklung und Herstellung von Geräten zur Direktbelichtung. In den Jenaer Produktionsräumen werden Laserbelichtungssysteme für die Leiterplatten­herstellung entwickelt, konstruiert und gefertigt. Als kleines Andenken durften wir uns obendrein noch ein tolles belichtetes „Poster“ aus der Produktion mitnehmen. Herr Wächter vom Günther Köhler Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung brachte uns die Lasermaterialbearbeitung am ifw näher und auch die Laser Display Technology, die POG Präzisionsoptik Gera, das Laserzentrum Schorcht und die Jenoptik Laser GmbH standen uns mit Ihrem Know-How in der Expertenrunde Rede und Antwort.

Nach einer kleinen Wanderung durch Göschwitz ging es zu LASOS in den frisch bezogenen neuen Firmensitz. Nicht umsonst ist der Laserhersteller in Europa führend im Verkauf von Gaslasern und der weltweit größte OEM Lieferant für die Laser Scanning Mikroskopie: anhand der uns bis dato unbekannten Weibull-Statistik wurde uns vorgerechnet, dass LASOS Laser praktisch ewig halten und so gut wie nie kaputt gehen. Darüber hinaus erfuhren wir, dass der „totgesagte“ HeNe-Laser noch längst nicht zum alten Eisen gehört und man Jena getrost als die Wiege des Lasers bezeichnen kann.

 

 

 

 

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Im Schatten der Glasfaser: Alumnitour nach Meiningen

Meiningen – die Theaterstadt – so heißt es auf dem Ortsschild. Gar kein Theater haben die MASTER+ Alumni veranstaltet, als wir am 25.04.2013 im Thüringer Wald auf Tour waren. Neben einer großartigen Musik- und Schauspielszene hat Meiningen nämlich auch dem Technologieinteressierten einiges zu bieten. Gemeinsam mit den Teilnehmern von elmug4students besuchten wir 6 ansässige Unternehmen und es wurde wieder einmal deutlich, dass sich die Hochtechnologie auch in Gegenden zu Hause fühlt, in denen man sie nicht zwingend vermutet. Zum Auftakt begrüßte uns ADVA im lichtdurchfluteten Firmenpalast. Der Telekommunikationsausrüster stellt Optical+Ethernet Transportlösungen her, die in Netzwerken die Daten-, Sprach- und Videoübertragung beschleunigen. Um im Theaterjargon zu bleiben: die Glasfaser spielt dabei die Hauptrolle. In unseren schicken Kitteln durften wir verfolgen wie diese haarfeinen Fasern gespleißt wurden, um dann in beeindruckender Länge verbaut zu werden.

Außerirdisch wurde es dann bei nanoplus: Eine Laserdiode des Herstellers von Halbleiterlasern fährt seit einiger Zeit auf einem Marsrover kreuz und quer über den roten Planeten. Das Hauptgeschäftsfeld von nanoplus sind monomodige Laser im nahen und mittleren infraroten Spektralbereich, die zum Beispiel in der Spektroskopie, Sensorik und Metrologie zur Anwendung kommen. Man sollte hier nich unerwähnt lassen, dass das Unternehmen einer der weltweit führenden Hersteller ist und einige Entwicklungen als Vorreiter auf den Markt gebracht hat. Noch mehr als diese Tatsache beeindruckten uns allerdings die äußerst kleidsamen Strampelanzüge, in die wir zur Besichtigung des Reinraums geschlüpft sind und uns auch ein wenig wie Marsbewohner aussehen ließen.

Diesen entstiegen, trafen wir im Gewerbezentrum gleich auf vier Firmen in einem Gebäude: aifotec produziert faseroptische Komponenten und entwickelte die einzigartige „Hybrid Integration Technology“, die in Verbindung mit plattformbasierten Aufbautechniken Gebrauch von innovativen Verfahren der Laserlöt-Technik, Klebetechniken sowie Vergusstechniken macht.

Auch fibotec ist in der Faseroptik tätig. Hier spezialisiert man sich auf faseroptische Fehlerortungsgeräte, Laserdiodenmodule, Single frequency Lichtquellen und Pulslichtquellen. Dr. Werner und seine Mitarbeiter/-innen präsentierten uns die speziell auf Kundenwünsche angepassten Lösungen, die in der Kommunikationstechnik oder als Messmittel, zum Beispiel im ophthalmologischen Bereich,  zur Anwendung kommen.

Gemessen wird auch bei der µ-GPS, dem Spezialisten für 3D Messungen mit höchster Genauigkeit in der Größenordnung von 1- 5 µm. Hauptsächlich wird das System im Maschinenbau eingesetzt, um die Position von beweglichen Teilen an Präzisionsmaschinen zu bestimmen. Da der Aufbau des Geräts relativ platzsparend ist, wurde hier eine einfache und kostensparende Methode zur Positionsmessung entwickelt.

Um Positionen geht es ebenfalls bei PiMON: und zwar die von Lecks in Pipelines. Das Unternehmen hat ein Überwachungsverfahren entwickelt, das Leckagen in den Röhren erkennt und lokalisiert. Auch Gebäude oder Tunnel können mit diesem System geschützt werden.

Um nicht nur unseren Wissensdurst zu stillen, sondern auch den echten Hunger, wurde uns pünktlich zum wunderschönen Sonnenuntergang am Ende des Tages ein leckeres Buffet kredenzt. Zu dieser Gelegenheit konnten wir auch unsere Gastgeber und die elmug4students noch näher kennenlernen. Wir bedanken uns (neben der kulinarischen Versorgung) noch einmal herzlich bei allen Unternehmen, die uns Ihre Zeit geopfert haben, sowie unserer tollen „Reiseführerin“ Nadine Latka, die den Tag für uns so spannend gestaltet hat. Wir kommen gerne wieder – auch ohne Theater.

 

 

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Es muss nicht immer Glas sein

Eine Linse ist rund und aus Glas – das mag der linsophile Laie über dieses kleine Wunderwerk denken und sich am Ende aller Weisheit wähnen.

Wir Master+ler können über solch einen untertriebenen Allgemeinplatz natürlich nur müde lächeln und den Ignoranten des Platzes verweisen. Wir wissen nämlich, dass eine Linse auch gern einmal platt wie eine Flunder ist oder in attraktiver Stabform daherkommt. Woher wir das wissen? Ganz einfach, wir waren auf unserer ersten Mastertour zum Thema Optiktechnologien und haben uns angeschaut, was mit Optiken in Jena und Umgebung alles angestellt wird. Dank der Präzisionsoptik Gera erfuhren wir, dass der Angeberbegriff für ein Fadenkreuz in einem Zielfernrohr „Absehen“ ist – dieses wird in Gera mittels fotolithografischer Verfahren aufs Glas gebracht. Auch andere Komponenten, wie Rund- und Planoptiken bis hin zu kompletten optischen Systemen werden bei der POG gefertigt. Fresnel Optics brachte uns wie der Name schon verrät die Fresnellinse näher, die aus Kunststoff in einer Art Waffeleisen gepresst wird. Sie macht uns nicht nur an die Heckscheibe geklebt das Einparken leichter, sondern findet auch in Autoscheinwerfern, Displays oder als schicke Lampe ihre Anwendung. Nachdem wir durch die heiligen Hallen des Optikveterans Carl Zeiss Jena gewandelt waren, um uns dort die Fertigung von Rundoptiken anzuschauen, stand GRINTECH auf dem Programm. Hier herrschte das Motto „klein aber oho“ vor, denn das Unternehmen stellt Mikrooptiken her und hat mit seinen Gradientenindex (GRIN) Linsen weltweit die Nase vorn. Dass die Mitarbeiter dort ein ruhiges Händchen haben müssen bewies uns eine Kollegin, die unter dem Mikroskop zwei dieser Winzlinge zusammenklebte.

Die Rouladen zum Abschluss unseres Ausflugs waren zum Glück nicht so winzig aber auch oho und nach deren hingebungsvollem Verzehr wurde der Abend mit einer nervenaufreibenden Ziehung der Firmenbingo-Kugeln veredelt. Hier zeigte sich, wer Glück im Spiel hat, denn der Schwierigkeitsgrad schwankte von „das habe ich doch gerade live gesehen“ bis „was zur Hölle ist das?“. Die ersten Ergebnisse können in unserer Firmenbingo-Rubrik schon bestaunt werden.

Wir danken noch einmal allen beteiligten Unternehmen für ihr Engagement!

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Von Guppies, Mantas und Stachelrochen

Zu unserer vierten Mastertour „Industrielle Bildverarbeitung“  waren wir nicht im Aquarium, wie es die fischige Überschrift vermuten lässt, sondern wir besuchten Allied Vision Technologies in Statdroda. Hier bekommen sämtliche Kameraserien für industrielle Anwendungen, Machine Vision oder die Medizintechnik den Namen eines beflossten Meeresbewohners – je nach deren Größe und Eigenschaften. Nach einer Firmenpräsentation schlüpften wir in unsere geerdeten Fußstulpen, um nicht an den elektrischen Geräten dem viel zu frühen Herztod zu erliegen und darüber hinaus den Reinräumen der Qualitätssicherung und der Produktion alle Ehre zu machen. An einer Wall of Fame informierten wir uns über die bewegte Firmengeschichte von Allied Vision und konnten die technischen Pendants der Meerestiere begutachten. In der Expertenrunde diskutierten diesmal neben den Gastgebern die TU Ilmenau, das Steinbeis Transferzentrum und die Jena-Optronik mit uns die neuesten Entwicklungen in der Industriellen Bildverarbeitung. Beim abendlichen Kloß- bzw. Spargelessen ging unser heiß geliebtes Firmenbingo zum Thema „Optische Schichten“ in die letzte Runde – jetzt steigt die Spannung, wer am Ende das Rennen macht und den Hauptgewinn einheimsen darf. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Unternehmensvertretern und den Gastgebern für diese gelungene Veranstaltung bedanken.

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Auge um Auge

Eins steht seit unserer zweiten Mastertour eindeutig fest: Augenoperateure werden wir wohl alle nicht mehr werden. Obwohl die Geräte zum Augenlasern, die wir uns bei der Carl Zeiss Meditec anschauten, aus technischer Sicht hochspannend waren, überlassen wir die Dinge, die in der Praxis damit angestellt werden (vom Ansaugen des Augapfels über das Aufschlitzen der Hornhaut bis zum Abraspeln der Linse) dann doch lieber anderen, die nicht beim Anblick eines Skalpells am Auge ihre eigenen Exemplare fest zukneifen. Vielmehr interessierte uns am vergangenen Freitag der Laser, der solch diffizile Operationen erst möglich macht, denn dieses Mal waren wir zum Thema Lasertechnologien in Jena unterwegs. Gänzlich unblutig ging es zunächst in der JENOPTIK Automatisierungstechnik zu. Diese sorgt nämlich mit ihrer exakten Lasermaterialbearbeitung dafür, dass dem schusseligen Autofahrer keine harte Plastikabdeckung vor die Nase fliegt, wenn er die Stoßstange seines Vordermanns touchiert, sondern diese elegant nach oben wegklappt, um den Airbag zu entblößen. Darüber hinaus erfuhren wir erleichtert, dass kein Eisteetrinker jemals wieder durch ein sabberndes Tetrapack an seinem Genuss gehindert wird, solange die Maschinen der Automatisierungstechnik dafür sorgen, dass der Deckel an der richtigen Stelle sitzt.
Unsere Expertenrunde bestritten diesmal neben den bereits genannten die LASOS Lasertechnik GmbH, die Prenovatec GmbH, das ifw und wie schon bei unserer ersten Mastertour die asphericon GmbH, die uns die neuesten Entwicklungen der Thüringer Laserlandschaft nahebrachten. Auch unser Firmenbingo ging im neuen Look in die zweite Runde. Alle Beiträge unter dem Motto „Messtechnik und Sensorik“, zu dem unsere dritte Mastertour im Mai stattfinden wird, sind hier in der Rubrik Firmenbingo nachzulesen. Wer sich gern einen optischen Eindruck von unserem Ausflug machen möchte, findet auf unserer Facebookseite die fotografischen Zeugnisse.
In gewohnt unterhaltsamer Runde läuteten wir am Abend die Grillsaison mit gebratenen Leckerein ein und beglückwünschten zum Schluss die drei (fast) freiwilligen Teilnehmer des diesjährigen Jenaer Teamlaufs – nur Eistee gab es keinen…

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